Neuer Trend: Wohngemeinschaften für Senioren

SeniorenWenn von Wohngemeinschaften die Rede ist, dann denken die meisten wohl zuerst an Studenten. Mehrere Studierende teilen sich eine Wohnung, um so die Mietkosten für alle Beteiligten niedrig zu halten. Weniger bekannt: Auch immer mehr Senioren lernen die Vorzüge des gemeinsamen Lebens unter einem Dach kennen und gründen eigene Wohngemeinschaften. In den Medien wird die Idee der Senioren-WGs vor allem von Bremens früherem Bürgermeister Henning Scherf prominent vertreten.

Die Bewohner von Senioren-Wohngemeinschaften können sich gegenseitig unterstützen, einander bei gesundheitlichen Einschränkungen pflegen und beispielsweise gemeinsam kochen und essen. Dementsprechend verfügen die WG-geeigneten Häuser über große Gemeinschaftsräume, in denen Küche und Esszimmer untergebracht werden können. Für jeden Bewohner müssen zudem einzelne Zimmer oder komplette Appartements zur Verfügung stehen. So kann sich jeder zurückziehen, wann immer er das möchte, und sich andererseits in Gesellschaft begeben, wenn ihm der Sinn nach Unterhaltung steht.

Oft wird auch die Möglichkeit genutzt, einen Pflege- und Notrufdienst in die Organisation der Wohngemeinschaft einzubinden. Das gibt allen Bewohnern das gute und sichere Gefühl, im Fall des Falles rund um die Uhr schnelle Hilfe zu bekommen. An den Kosten für notwendige Umbauten kann, je nach den Pflegestufen der Bewohner, die Pflegekasse beteiligt werden. Senioren, die die Einrichtung einer Wohngemeinschaft planen, sollten frühzeitig das Gespräch mit den Kostenträgern suchen.
Man sieht also: Senioren-Wohngemeinschaften können eine tolle Sache sein.