Hörgeräte und andere Hilfsmittel erleichtern den Alltag
Mit
zunehmendem Alter lässt die körperliche
Leistungsfähigkeit nach. Viele Dinge des täglichen Lebens,
die früher keinerlei Mühe machten, erfordern nun große
Anstrengungen. Doch für fast alle Probleme gibt es eine
Lösung: Wo das Treppensteigen zu schwierig wird, baut man einen
Treppenlift ein. Nachlassende Sehstärke gleichen Brillen und
Leselupen aus, Hörgeräte unterstützen die Ohren. Diese
und viele andere Hilfsmittel erleichtern den Alltag und erhöhen
die Lebensqualität.
Das gilt nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände, sondern auch
draußen. Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, muss dank
Rollator oder anderen Gehhilfen auf seine geliebten Spaziergänge
nicht verzichten. Wenn die Mobilität noch stärker
eingeschränkt ist, hilft ein Rollstuhl. Auch ein Elektromobil für Senioren mach oft Sinn.
Viele Hilfsmittel, die einen größeren finanziellen Aufwand
erfordern, wie beispielsweise Treppen- oder Wannenlifte, werden
teilweise von der Pflegeversicherung bezahlt. Der Anspruch auf
Leistungen aus dieser Kasse steigt mit der Pflegestufe. Die
Entscheidung darüber, welche der vier Pflegestufen (0 bis III) zum
Tragen kommt, trifft der Medizinische Dienst. Wer mit seiner Einstufung
nicht zufrieden ist, kann Widerspruch einlegen. Um ihn fundiert
begründen zu können, sollte man bei der Pflegekasse eine
Kopie des Gutachtens anfordern, das Grundlage der Entscheidung war.
Auch Gleitsichtbrillen können nicht jedes Problem lösen.